News & aktuelle Publikationen


Neue Publikation von Kurt Appel und Jakob Helmut Deibl (Hg.)

Misericordia e tenerezza. Il programma teologico di papa Francesco

Edizioni San Paolo, Milano 2019

[Link zum Verlag]


Neuer Artikel von Kurt Appel

The Border of Borders: Christianity and the Rethinking of Public Space

in: JRAT 5 (2/2019), Religion, Community, Borders. Social Imaginaries and the Challenge of Pluralism. Editors: Ernst van den Hemel, Laurens ten Kate

[Abstract]


Neuer Artikel von Kurt Appel

Biblical Traces of the Guest

in: Re-Learning to be Human in Global Times, Washington 2019, 5-16

[mehr Informationen]


Pan-African Catholic Congress

on Theology, Society and Pastoral Life (5.-8.12.2019), Nigeria

mit Prof. Kurt Appel, Erzbischof Charles Palmer-Buckle (Ghana), Bischof Sithembele Sipuka (Südafrika), Bischof Matthew Hassan Kukah (Nigeria), Bischof Francis Adesina (Nigeria), Prof. Bill Cavanaugh (USA), Prof. Emmanuele Colombo (Italien)

[Plakat]

 

 

 


Neue Assistenzprofessur "Religion und Ästhetik" am Forschungszentrum RaT

Der Fachbereich Theologische Grundlagenforschung gratuliert Herrn Jakob Deibl zum Antritt der neuen Assistenzprofessur "Religion und Ästhetik"

 


Neue Publikation von Jakob Deibl

Abschied und Offenbarung. Eine poetisch-theologische Kritik am Motiv der Totalität im Ausgang von Hölderlin (Studien zu Literatur und Religion, Band 2)

Der vorliegende Band bietet einen Durchgang durch Hölderlins dichterisches Schaffen und interpretiert zahlreiche Gedichte ausgehend von der Frage, wie sich das Verhältnis von Gott / Mensch / Sprache darin jeweils darstellt. Dieses zeigt sich als ein zunehmend gebrochen-fragiles; in dieser Schwächung kann sich jedoch eine neue Aufmerksamkeit für das Göttliche, das Menschliche und die Sprache entwickeln - in theologischer Diktion: Offenbarung Gottes nicht in einem "Mehr", sondern in der Zurücknahme einer für den Menschen nicht fassbaren Fülle und im Abschied von fixierten Bildern.


Publikation von Daniel Kuran

Geschichte zwischen Mythos und Messianischem (RaT-Reihe Band 16)

Ein Verständnis von Geschichte wird in Walter Benjamins Werk im Spannungsgefüge der Begriffe des Mythos und des Messianischen entwickelt. Das Motiv einer Verletzbarkeit der Toten deutet auf Geschichte als öffnenden Spalt zwischen Mythos und Messianischem sowie die Zeit als eine humane Zeit. Ausgehend von Benjamins frühem Essay "Zur Kritik der Gewalt" und in Auseinandersetzung mit dessem enormen Einfluss auf die gegenwärtigen Diskurse bei Jacques Derrida, Giorgio Agamben und Sigrid Weigel wird Benjamins Geschichtsdenken entfaltet. Das Potential eines schwachen Messianismus, der den Nukleus von Benjamins Denken bildet, liegt darin, die Toten als Subjekt der Geschichte aufzuweisen und zugleich eine Kritik der souveränen Macht, der Bilder und der Gesellschaft zu leisten.


Beitrag von Kurt Appel in den Rosmini Studien

Entsakralisierung als Heiligung der Kirche

Der Ausgangspunkt des Artikels ist die 1848 erschienene kleine Schrift des großen  katholischen  Intellektuellen  Antonio  Rosmini  mit  dem  Titel Delle  Cinque  Piaghe  della  Santa. Ausgehend von dieser Schrift, die einen wichtigen Einfluss auf den fortschrittlichen italienischen Katholizismus  des 20. Jahrhunderts  und damit  auf die Entwicklung  der Katholischen Kirche vor, während und auch nach der Konzilszeit hatte, wird der Versuch unternommen, die fünf Plagen  der  Kirche,  die  Rosmini  benennt,  einer  Aktualisierung  zu  unterziehen.

Link zur Verlagshomepage und zum Volltext


Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation - Ausgabe 7

Kurt Appel / Carl Raschke (Hg.), The Crisis of Representation

Der Ausdruck “Crisis of Representation”, der durch M. Foucault große Aufmerksamkeit erlangte, steht im Mittelpunkt dieser Ausgabe. Die Krise wird dabei nicht allein in politischer und ökonomischer, sondern auch in kultureller, ästhetischer und religiöser Hinsicht betrachtet. Die Untersuchung dieses komplexen und vielschichtigen Phänomens verlangt eine interdisziplinäre Form der Annäherung. Die Beiträge der AutorInnen stammen aus den Bereichen Philosophie und Theologie sowie aus den Sozial-, Religions-, und Islamwissenschaften. Sie legen in disziplinenübergreifender Weise den Fokus auf die politische, religiöse, gesellschaftliche und ökonomische Dimensionen der Krise und beziehen sich auf gegenwärtige philosophische und postkoloniale Debatten. Zum einen zielen die Beiträge des Bandes auf eine Untersuchung des Wesens der Krise der Repräsentation ab, um dieser einen theoretischen Rahmen zu geben; zum anderen verstehen sie die Krise der Repräsentation als eine Kategorie, die geeignet erscheint, um religiöse und gesellschaftliche Transformationen zu untersuchen.

Link zur eLibrary des Verlags


Interview mit Kurt Appel

"Die Welt ist nicht religiöser geworden"

19.12.2018

In welcher Wechselwirkung stehen Wandlungen in Religion und Gesellschaft? Dieser Frage gehen WissenschafterInnen der Universität Wien in dem interdisziplinären Forschungszentrum "Religion and Transformation in Contemporary Society" (RaT) nach:

Link zum Interview


Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation - Ausgabe 6

Moralities of Warfare and Religion

Die Beiträge der sechsten Ausgabe des Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society erörtern das Thema Kriegsmoralitäten und Religion aus einem langfristigen historischen Blickwinkel. Die Ausgabe bringt WissenschaftlerInnen verschiedener Disziplinen – Geschichte, Theologie, Literaturwissenschaft, Philosophie und Soziologie – zusammen, um neueste Ergebnisse zur Kriegstheorie und zu Kriegserfahrungen insbesondere mit Blick auf Religion zu präsentieren. Durch die Fokussierung auf das Kommitment von Kombattanten und das Kommitment, den Frieden zu stärken, bietet die Ausgabe eine frische und immer noch ungewöhnliche Perspektive. Sie wird weiterführende Diskussionen zum moralischen Kommitment in der Kriegsethik, zur Rolle von Religion im Krieg und zu den Aussichten einer Friedensethik befördern. Religion spielte eine große Rolle für Kombattanten und Nicht-Kombattanten im Ersten Weltkrieg, der „Urkatastrophe“ (George Kennan) des 20. Jahrhunderts. Religion war und bleibt ein facettenreicher und beständiger Aspekt der Kriegsführung, in mancherlei Hinsicht auch eine den Frieden befördernde Art und Weise die Welt zu sehen.

Link zur eLibrary des Verlags


Interview mit Wolfgang Treitler in "Vatican News"

"Missbrauchsopfer: Kirche ist auf gutem Weg"

15. Juni 2018

Link zum Interview


Interview mit Kurt Appel in "Il Foglio"

"Resurrezione per postmoderni"

 

8. Mai 2018

Link zum Interview


Publikation von Kurt Appel / Isabella Guanzini

Il neognosticismo

Die Kategorie einer "neuen Gnosis" taucht bei Papst Franziskus beständig als kritischer Referenzpunkt auf. Oft wird der Neognostizismus dabei in Verbindung gebracht mit einer anderen heute weit verbreiteten Tendenz, dem Neopelagianismus. Papst Franziskus hält ihn für eine problematische Drift des Glaubenslebens des heutigen Menschen, welche charakterisiert ist durch eine kalte und harte Logik, die nach unumschränkter Beherrschung strebt, sowie durch eine Spiritualität, welche sich der Inkarnation verweigert und das Mysterium Gottes wie das seiner Gnade zu zähmen sucht. Die Analyse dieser Kategorie und ihres unvermeidlichen Niederschlags auf Anthropologie und Pastoral kann einen entscheidenden Beitrag zum Verständnis der theologischen Vision von Papst Franziskus leisten.

Der Band zeigt auf, wie der Papst auf die Herausforderung einer möglichen Rückkehr dieser antiken Häresie mit der Einladung an die Kirche antwortet, tief in die eigene Zeit inkarniert zu sein, eine "Revolution der Zärtlichkeit" zu fördern, sich nicht von "logischem und klarem Räsonieren" verführen zu lassen und als "Doktrin" das Evangelium Jesu Christi anzunehmen.

Weitere Informationen

 

 


Artikel von Kurt Appel

Das Dieses ist ein Baum ist ein Baum

Der absolute Geist als freies Dasein der Wirklichkeit, in: T. Oehl, A. Kok, Objektiver und absoluter Geist nach Hegel. Kunst, Religion und Philosophie innerhalb und außerhalb von Gesellschaft und Geschichte, Brill: Leiden, Boston 2018, 57-80

Weitere Informationen

Online-Zugang über die UB Wien (kostenlos)


Publikation von Kurt Appel

Tempo e Dio. Aperture contemporanee a partire da Hegel e Schelling

Der vorliegende Band stellt den Versuch einer theologischen Theorie der Zeit dar. Gezeigt wird, dass dem Thema „Zeit“ eine zentrale Stellung in der Auffassung Gottes seitens der spekulativen Philosophie Hegels und der Spätphilosophie Schellings zukommt. Auf diese Weise ist der Zeitbegriff ein Schlüssel zu einem Verständnis der beiden schwierigen Denksysteme. Der Band will weiters den Aufweis erbringen, dass sowohl das derzeit gängige säkulare Zeitkonzept einer ewig fortlaufenden chronologischen Zeit als auch das klassische theologische Zeitkonzept, in dem Zeit lediglich ein Vorspiel der zeitlosen Ewigkeit Gottes ist, unzureichend sind. Dagegen wird die Auffassung vertreten, dass die Ewigkeit ein Moment einer im Innersten liturgisch verfassten Zeit ist, in deren offener, je neu zu schreibender Vergangenheit Gottes Name auf uns zukommt, dessen Würde in der Verletzbarkeit, Unverfügbarkeit und Offenheit des Seins liegt.

Interview zum Buch

Buchpräsentation

Tempo e dio (italiano)


Publikation von Jakob Deibl

 

Fehl und Wiederkehr der heiligen Namen. Anachronistische Zeitgenossenschaft Hölderlins

Die Arbeit zeichnet eine wichtige Rezeptionslinie Hölderlins nach, welche die Motive Zeitgenossenschaft und Gottes-Frage miteinander verschränkt. Häufig wird Hölderlin in Philosophie und Dichtung als Zeitgenosse angesprochen, wenn die aus aktuellen Diskursen weitgehend verschwundene Gottes-Frage wieder ins Blickfeld rückt. Der zweite Teil verbindet diese Rezeptionslinie direkt mit dem Werk Hölderlins und betrachtet fünf Gedichte, die um die Frage nach dem Namen Gottes kreisen. Zentrale Bedeutung kommt den Wendungen "es fehlen heilige Namen" (Heimkunft) und "bis Gottes Fehl hilft" (Dichterberuf) zu.

Link zu u:cris


Publikation von Wolfgang Treitler

 

Sehr gut

Eine überraschende Email bringt Wolfgang Sattler Erinnerungen an zwei Jahre seiner Internatserziehung zurück: Drohungen, Gewalt, Verlockung, Hass, dann sexueller Missbrauch und eine Flucht in ein Versteck. – Eine dunkle Geschichte, jedoch nicht ohne Licht: An ihrem Ende steht eine Vergeltung nach 40 Jahren und eine stille Heimkehr.

Link zu u:cris


Johann Reikerstorfer (Hg.)

Gesamtausgabe der Gesammelten Schriften von Johann Baptist Metz

Anlässlich des 90. Geburtstages von Johann Baptist Metz ist die Gesamtausgabe der Schriften, herausgegeben von Johann Reikerstorfer (von 1979 bis 2011 Vorstand des Instituts für Fundamentaltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien und längjähriger Weggefährte und Freund von Metz) erschienen.

Link zum Verlag (Herder)