Dissertationen laufend (Betreuer: Jakob Helmut Deibl)

Coser Mattia

Das Böse in Gott? Ontologie des Bösen und des Leidens in der Philosophie Pareysons

Betreuer: Kurt Appel und Jakob Deibl

Die Dissertation sucht eine Auseinandersetzung mit diesem Problem durch die Analyse der philosophischen Vorschläge des wichtigsten italienischen Religionsphilosophen des 20. Jh., Luigi Pareyson. Ein Schlüssel, um die Frage nach dem Bösen heute philosophisch neu entfalten zu können, sieht Pareyson dabei einerseits in der Ausarbeitung einer Ontologie der Freiheit, die sich eng an Schelling anlehnt, und andererseits in einer Hermeneutik des Mythos. Bereits Schelling betont insbesondere durch den Gedanken einer „Vernunftekstasis“ als Übergang von der reinrationalen (metaphysischen) Philosophie in eine „positive“ (christlich-heilsgeschichtlich inspirierte) Philosophie, die sich des Mythos als genuine Sprachform bedient, dass das Problem des Bösen und des Leidens nicht reflexiv auflösbar sein kann. Diesen Gedanken fortführend betrachtet Pareyson die Hermeneutik des Mythos als einzig geeignetes philosophisches Instrument, um die Frage nach dem Bösen und dem Leid aus einer neuen Perspektive betrachten zu können.


Siaw Samuel

Rethinking Christianity in the Era of Prosperity Gospel. Jürgen Moltmann's Provocation for the Church in Ghana


Macha Christian

Die Gesellschaftsdiagnose Zygmunt Baumans im Gespräch mit Evangelii Gaudium

Betreuer: Kurt Appel und Jakob Deibl

In meiner Dissertation möchte ich ausgehend von Zygmunt Baumans Diagnose unserer Gesellschaft als liquid modernity der Frage nachgehen, welches Potenzial Evangelii Gaudium für die Gestaltung von ethischen Gemeinschaften im Sinne von Zygmutn Bauman bietet.