Diplom- und Masterarbeiten laufend (Betreuer: Kurt Appel)


Braungardt Marvin

Fragilität & Fragmentarisierung. Das Da-sein des Daseins als Da-Zwischen im Ausgang von Heidegger


Call Noemi

Dieses Leben. Das Problem der Immanenz bei Spinoza in der Auslegung Hegels



Farr Christian

Ideologie im Denkhorizont Foucaults

 

 


Klucka Michal

Gottesfrage bei Slavoj Žižek

Die Diplomarbeit "Die Gottesfrage bei Slavoj Žižek" soll anhand der drei religionsphilosophisch orientierten Werke Slavoj Žižeks Möglichkeiten des Lernens für die Theologie offenlegen. Ziel der Arbeit ist es, für dieses Lernen wichtige und in der Theologie vernachlässigte Motive bei Žižek freizulegen. Dazu gehört das Motiv der Fragilität des Absoluten, welches für die im Zuge der Theologiewerdung verlorengegangene Leidempfindlichkeit der Theologie, die Theologie sensibilisieren kann.


Koriat Viola

"Die schöne Seele" - Begriffserkundungen mit Fokus auf Friedrich Schillers philosophischer Schrift


Neuwirth Josef

One World. Konstruktion von Universalgeschichte bei Th. W. Adorno mit Bezug auf O. Spengler

In der Formel "... einer auf das Ganze sich erstreckenden, in sich einheitlichen und dabei doch in bestimmten Momenten artikulierten Geschichte" des US-Präsidentschaftskandidaten (1940) Wendell L. Willkie sieht Th. W. Adorno die wesentlichen Elemente seiner Geschichtsphilosophie fokussiert, die unter Miteinbeziehung von K. Marx, G. Lukacs und W. Benjamin eine Auseinandersetzung mit G.W.F. Hegels Schriften zur Philosophie der Geschichte ist. Welche Bedeutung kommt nun den 15 Hinweisen auf den überwiegend heftig kritisierten O. Spengler in der Vorlesung "Zur Lehre von der Geschichte und von der Freiheit" und den beiden in der "Negativen Dialektik" zu? Obwohl vier universalgeschichtliche Positionen und somit sehr unterschiedliche Aspekte aufeinandertreffen, soll der Schwerpunkt auf dem Verhältnis des Ganzen zu den Momenten, vom Allgemeinen zum Einzelnen liegen.


Schmitt Sebastian Matthias

Schellings "Philosophie der Offenbarung"


Semenikhin Nikita

Spinoza in den instabilen Ontologien des Postmarximus und Poststrukturalismus. Spinoza als wiederkehrende Referenz beim Problem der Individuation

 

 


Starke Tim

Anarchistische Theorie in den Werken Franz Kafkas

Franz Kafka ist unbestreitbar einer der bedeutendsten Autoren aus Deutschland. Nicht nur werden seine Texte oft gelesen und rezipiert, auch über die Person selbst wird oft referiert und geforscht. In dieser Arbeit soll besonderes Augenmerk auf die politische Seite von Franz Kafka und seinen Texten gelegt werden. Der Weg dazu führt durch die Lektüre von Kafkas Prosa, der Auseinandersetzung mit dem politischen Engagement des Autoren und der Aufbereitung der anarchistischen Theorie, welche dem Autoren bekannt war. Dazu dient nicht zuletzt eine Sicht auf die Texte Kafkas durch die Augen von Gilles Deleuze und Felix Guattari, die uns eine philosophische Perspektive sowohl auf einen politischen Anti-Autoritarismus sowie auf Kafka als Person und Autoren liefern.


Weingartshofer Marian

dx statt Nicht-A. Eine Untersuchung zu Deleuzes Hegel-Kritik in Differenz und Wiederholung

In meiner Arbeit soll das Verhältnis der deleuzeschen Philosophie der Differenz zu Hegels philosophischem Entwurf untersucht werden. Aufgrund der im Rahmen einer Masterarbeit nötigen Beschränkung kann zunächst nur eine Darstellung und Kontextualisierung von Deleuzes eigener kritischer Hegel-Lektüre erfolgen, wie er sie in seinem Frühwerk, vor der Zusammenarbeit mit Félix Guattari, formuliert. Dabei steht einerseits der Begriff der Immanenz und der Univozität des Seins, andererseits der Versuch, Differenz außerhalb des Paradigmas von Identität, Negation und Widerspruch zu denken, im Mittelpunkt. Darüber hinaus soll es auch um die Frage gehen, vor dem Hintergrund welcher Hegel-Lektüren (Wahl, Kojève, Hyppolite) und welcher philosophischen Situation Deleuze sein eigenes Denken entwickelte.


Westreicher Johannes

Unendliche Zeit des Begehrens. Eine Untersuchung der Dia-Chronie in der Philosophie von Levinas

Der Tod erweist sich nicht als die Möglichkeit der Unmöglichkeit, sondern gerade diametral dazu als die Unmöglichkeit der Möglichkeit. In Anbetracht des Todes erfährt sich das Subjekt als absolut passiv. Als jener nicht zu beschreitender Horizont ist der Tod aber nicht gleich der Vernichtung allen Sinns, sondern eröffnet dem Geist die Dimension eines Unverfügbaren (der Andere, das Absolute).

Levinas beginnt an dem Scheitelpunkt der Innerlichkeit des sich setzenden Subjektes und dieser Erfahrung des Ausgesetztseins, die von der widerfahrenen Begegnung mit einer Exteriorität gekennzeichnet ist, die ethische Beziehung zum anderen Menschen zu entfalten.